Die gängigsten Arten von Tätowiermaschinen sind Spulen- und Rotationsmaschinen. Tätowierungen werden meist mit Wickelmaschinen − Sie verursachen weniger Fehler beim Einstechen der Nadel, da sich dort die Amplitude der Nadelbewegung einstellen lässt. Sie eignen sich außerdem für weiche Schatten (sofern es sich um eine Schattenmaschine handelt). Rotierende Tattoo-Maschine Diese Art wird zwar viel seltener verwendet, eignet sich aber gut für ein deckendes Tattoo. Der Vorteil von Rotationsmaschinen besteht darin, dass sie leiser sind als Spulenmaschinen. Sie werden auch im Bereich des Permanent-Make-ups eingesetzt.
In einer Rotormaschine wird die durch die Wicklung erzeugte magnetische Antriebskraft zunächst in eine Rotationsbewegung des Rotors umgewandelt (daher der Name dieser Geräte), und erst dann wird diese Rotationsbewegung durch eine mechanische Übertragung in eine Translationsbewegung umgewandelt, d.h. in diejenige, die zu den Nadeln "geschickt" werden muss.
Was ist das Geheimnis der Beliebtheit von Rotormaschinen?
- Erstens hat die Rotationsmaschine einen höheren Wirkungsgrad, da die Elektromagneten immer mit dem minimalen Luftspalt arbeiten und die Rotationseinheit daher die Nadeln mit größerer Kraft schieben kann.
- Zweitens gibt es keine Stöße im Arbeitszyklus der Rotationsmaschine, was den Betrieb leiser und reibungsloser macht, als wenn ein Meister mit einem Spulengerät arbeitet. Rotoren bieten maximalen Komfort für den Meister; ein besonderer Vorteil für Meister, die zu Hause arbeiten, da sie ihre Nachbarn nicht stören.
- Drittens haben moderne Rotoren oft die Möglichkeit, die Steifigkeit des Aufpralls einzustellen, was wiederum die Arbeit des Meisters einfacher und angenehmer macht, da die Gefahr, die Haut zu verletzen, geringer ist.
- Schließlich tendiert der Geschmack der Kunden immer mehr zu mehrfarbigen Kunst-Tattoos, die meist mit Rotoren hergestellt werden.
Daher stellt sich eine einfache Frage: Ist eine Rotations-Tätowiermaschine besser als eine Spulenmaschine?
Die Antwort ist negativ.
- Alle Rotationsmaschinen machen Konturen von schlechterer Qualität als Spulenmaschinen.
- Zweitens können rotierende Maschinen die Haut erheblich belasten, weil die Nadeln mit einer Verzögerung aus der Haut herauskommen, was zu einem Trauma der Haut führt.
- Drittens sind Rotationsmaschinen der guten Induktion in der Menge der in einem Zyklus eingebrachten Pigmente unterlegen.
- Viertens sind Rotationsmaschinen oft sehr unangenehm, wenn sie an Problemzonen arbeiten, an denen sich viel Körperfett oder Cellulite befindet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jeder professionelle Tätowierer in seinem Studio sowohl Dreh- und Spulenmaschinen.



